027 921 18 88 info@rw-oberwallis.ch

Regionalmanagement

Die RWO AG bietet für die Umsetzung der neuen Regionalpolitik (NRP) ihre Unterstützung in der Konzipierung, Initiierung und Abwicklung von Projekten an.

Regionalmanagement für die Region Oberwallis 

Die Potentiale der Region Oberwallis in Wert setzen – das ist das Hauptanliegen des Regionalmanagements. Die Organisation von Aufgaben und Abläufen über Projekte sollen in der Region zu mehr Wertschöpfung und Lebensqualität führen. Die RW Oberwallis AG übernimmt dabei die Projektleitung und Koordination im Auftrag der verschiedenen Partner.

Einen wichtigen Beitrag zur Regionalentwicklung leisten verschiedene Initiativen aus Unternehmen und Institutionen. Zur Unterstützung des Regionalmanagements haben Bund und Kanton verschiedene Förderinstrumente eingeführt. Zu den wichtigsten Instrumenten bei der täglichen Arbeit des Regionalmanagements gehören die neue Regionalpolitik, Projekte zur regionalen Entwicklung, das Impulsprogramm Tourismus und das Agglomerationsprogramm.

Neue Regionalpolitik

Mit der neue Regionalpolitik (NRP) unterstützt der Bund den ländlichen Raum in der Bewältigung der des Strukturwandels. Es sollen Innovationen, Wertschöpfung und Wettbewerbsfähigkeit in den Regionen gefördert werden. Die RW Oberwallis AG ist im Auftrag des Kantons für die Umsetzung der NRP im Oberwallis zuständig. Als Partner setzt sie sich für die methodische Abwicklung der Projekte und die Begleitung der Wirtschaftsakteure im Umsetzungsprozess ein. Das Ziel der neuen Regionalpolitik ist es, die Wertschöpfung und Wettbewerbsfähigkeit einzelner Regionen des Berggebietes, des weiteren ländlichen Raumes und der Grenzregionen zu steigern, um so einen Beitrag zur Schaffung und Erhaltung von Arbeitsplätzen in den geförderten Gebieten zu leisten. Auf diese Weise will die NRP auch dazu beitragen, die dezentrale Besiedelung zu erhalten und regionale Unterschiede abzubauen.

Weitere Informationen zur Neuen Regionalpolitik finden Sie hier.

Projekte zur Regionalen Entwicklung

Seit dem 1. Januar 2007 können Projekte zur regionalen Entwicklung (PRE) und zur Förderung von einheimischen und regionalen Produkten mit Beiträgen von Bund und Kanton unterstützt werden, sofern die Landwirtschaft vorwiegend beteiligt ist. Diese Projekte umfassen Massnahmen zur Schaffung von Wertschöpfung in der Landwirtschaft. Sie stärken die branchenübergreifende Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft und landwirtschaftsnahen Sektoren, namentlich Gewerbe, Tourismus, Holz- und Forstwirtschaft. Sie können aber auch Massnahmen zur Realisierung öffentlicher Anliegen mit ökologischen, sozialen oder kulturellen Aspekten beinhalten. Die Massnahmen sind auf ein Gesamtkonzept abzustimmen und mit der Regionalentwicklung und der Raumplanung zu koordinieren.

Weitere Informationen zu Projekten zur regionalen Entwicklung finden Sie hier.

Impulsprogramm Tourismus

Der Bundesrat hat ein Massnahmenpaket zur Weiterentwicklung der bewährten Tourismuspolitik des Bundes vorgelegt. Ziel ist es, die Tourismuswirtschaft beim Überwinden der bestehenden strukturellen Herausforderungen zu unterstützen. Gleichzeitig sollen die Auswirkungen der Zweitwohnungsinitiative abgefedert werden. Konkret will der Bundesrat die Beherbergungsförderung des Bundes optimieren und den Schweizer Tourismus zeitlich befristet mit einem Impulsprogramm 2016-2019 verstärkt unterstützen. Das Impulsprogramm wird über die kantonalen Umsetzungsprogramme abgewickelt.

Weitere Informationen zum Impulsprogramm Tourismus finden Sie hier.

Agglomerationsprogramm

Das Agglomerationsprogramm ist ein Planungs- und Führungsinstrument, dass den Agglomerationen erlaubt, ihre Herausforderungen koordiniert, effizient und wirksam anzugehen und sich entsprechend den Grundsätzen der Nachhaltigkeit zu entwickeln. Die Agglomeration Brig-Visp-Naters bestehend aus den Gemeinden Brig-Glis, Nates, Visp, Baltschieder, Bitsch, Eggerberg, Lalden, Ried-Brig und Termen haben beschlossen eine Agglomerationsprogramm der 1. Generation (Umsetzung 2011 bis 2014) und ein Agglomerationsprogramm der 2. Generation (2015 bis 2018) beim Bund einzureichen, um so von einer Mitfinanzierung vom Bund zu profitieren. Das Agglomerationsprogramm der 3. Generation (Umsetzung 2019 bis 2022) ist zur Zeit in Bearbeitung und wird per Ende 2016 beim Bund eingereicht.   

Weitere Informationen zum Agglomerationsprogramm finden Sie hier.

 

Erfahren Sie mehr über das Thema Regionalmanagement im Oberwallis. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf.